Das ist Powerlifting für uns! | Podcast #001

Das Besondere am Powerlifting im Planet Powerlifting Podcast
Eric Hinzpeter
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Was macht Powerlifting für uns so besonders? Wo gibt es Unterschiede zu anderen Sportarten? Wir diskutieren über Angst vor Gewicht und Wettkämpfen, wie Rivalität in verschiedenen Sportarten aussieht und was die mentale Stärke im Sport ausmacht.

Kapitel

03:14 – Was ist der Unterschied zu einer Mannschaftssportart?

08:48 – Mannschaftswettkämpfe im Powerlifting

16:20 – Angst vor schweren Versuchen

21:52 – Die mentale Komponente des Powerliftings

32:47 – Angst vor Verletzungen

Was ist der Unterschied zu einer Mannschaftssportart?

In unserem allerersten Podcast sprechen wir über die Unterschiede zwischen Powerlifting und anderen Sportarten. Am offensichtlichsten ist, dass Powerlifting Individual- und keine Mannschaftssportart ist. Auch wenn am Wettkampftag meist Trainer, Betreuer, Verein oder Freunde dabei sind – auf der Wettkampfplattform steht man letztlich alleine.

Im Powerlifting kann man sich folglich auf sich und seine Leistung konzentrieren, während in Teamsportarten das Team als Ganzes funktionieren und alle gemeinsam ihre Leistung abrufen müssen.

Mannschaftswettkämpfe im Powerlifting

Doch auch im Powerlifting gibt es Mannschaftswettkämpfe, bei denen zwar jeder Sportler einzeln seine Versuche einbringt, jedoch die Teamwertung über die Platzierung entscheidet. Werden solche Wettkämpfe anders angegangen oder empfunden als ein Einzelwettkampf?

Zudem haben wir uns gefragt, ob ein Mannschaftswettkampf eher als Stütze oder als zusätzlicher Druck wahrgenommen wird. Einerseits ist das Team da, das einen nicht ganz gelungenen Versuch auffangen kann, andererseits kann auch eine große Verantwortung auf einem liegen: Der letzte Versuch kann darüber entscheiden, ob man nicht nur für sich selbst, sondern für das Team einen Sieg erringt.

Angst vor schweren Versuchen

Eine Anspannung bzw. Nervosität vor einem Wettkampf hat sicher jeder Sportler – letztlich braucht es das auch, um Bestleistungen zu erbringen. Im Powerlifting jedoch haben viele Sportler auch Angst vor den Gewichten: Wenn das 3-fache Körpergewicht auf den Schultern oder das 2-fache Körpergewicht auf den Armen lastet, kann einem schon etwas mulmig zumute werden.

Unsere Empfehlung ist, das Gewicht so rational wie möglich zu sehen: In den allermeisten Fällen haben schon andere Leute in der jeweiligen Gewichtsklasse dieses Gewicht und mehr bewegt – es ist also möglich, es wurde nur noch nicht von einem selbst probiert. Und selbst wenn ein Versuch nicht klappen sollte, was kann im schlimmsten Fall passieren?

Die mentale Komponente des Powerliftings

Wie schon angedeutet, ist die mentale Komponente im Sport extrem wichtig. Durch gezielte Trainingsplanung wird der Körper auf Tag X vorbereitet, um dort seine Bestleistung hervorzubringen. Unserer Erfahrung nach entscheidet letztlich aber nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf mit, ob ein Versuch gelingt oder nicht.

Wie man sich am besten mental auf den Lift fokussiert, ist individuell verschieden: Ob durch Musik, das Fokussieren auf sich selbst oder indem man vor dem Versuch die Gedanken ins positive verwandelt und so zuversichtlich in den Versuch geht. 

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Powerlifting Athlet Eric Hinzpeter bei Kniebeuge
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